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28.9.2009 von Sibylla.
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Wir werden in der Nähe des Tanah Lot Tempels sein, an der Südwestseite der Insel
We will be near Tanah Lot Temple, on the Southwest side of the island
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28.9.2009 von Sibylla.
Und nun machen wir uns wieder mal auf den Weg, nach Bali geht’s. Mit dem Gedanken an einen Bali-Urlaub gehen wir schon lange schwanger, nun scheint es endlich was zu werden. Am Donnerstag, pünktlich zum Beginn der Oktober Holidays hier in China geht es los, wir reisen gleichzeitig mit ca. 1,3 Milliarden Chinesen und etlichen Ausländern
Nur gut, dass wir uns diesmal (einigermaßen) rechtzeitig entschieden haben. Schon seit einiger Zeit sind für den 1., 2. und 3.10. keine Bahnfahrkarten mehr erhältlich. Flüge kann man ebenfalls vergessen, Hotels in schönen und interessanten Gegenden Asiens ebenfalls. Wir wollten eigentlich nach Kota Kinabalu, aber unser Lieblingshotel war schon ausgebucht. Nur gut, dass wir ab Shanghai reisen. Am 1.10., dem chinesischen National-Feiertag, wird vormittags der Luftraum über Beijing gesperrt. Aus Sicherheitsgründen, sowohl für die Leute am Boden, als auch für die anreisenden Honorationen.
So off we go again. This time it’s a visit to Bali over the October Holidays here in China. Everybody in the country will be travelling, as usual during the “Golden Weeks”. Train tickets have not been available for Oct 1, 2, 3 for a long time. Plane tickets - forget it! Hotel reservations in an attractive area in Asia - hopeless. Fortunately, this time we booked a while ago. Our first choice was Kota Kinabalu - but our favourite hotel was fully booked already.We hope there won’t be any problems around our departure time. We are lucky we are leaving from Shanghai - Beijing airspace will be closed on Oct 1 in the morning for 3 or 4 hours. Safety concerns of course - as well for the people on the ground as for the visiting dignitaries who are arriving around that time.
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1.3.2008 von Sibylla.
Am 26.2. sind wir von Hoi An aus über Ho-Chi-Minh City nach Bangkok geflogen, haben da noch einmal im Flughafen-Hotel übernachtet, dessen schöne Poollandschaft (und das SPA ;-)) genutzt, und am Abend sind wir noch einmal rausgefahren zum Fluss und haben – genau wie am Anfang der Reise – auf der Flussterrasse des Oriental Hotels das Büffet genossen – bei angenehmen Temperaturen, bei schöner Beleuchtung der Hotels am Flussufer und der Boote auf dem Fluss.
Für Wolfgang und mich war Abreise am 27.2. gegen 11h nach Beijing, am Nachmittag gegen 17h kamen wir in Beijing an und standen dann erst mal so richtig im Stau auf dem Airport-Expressway…… Aber wir freuten uns, wieder daheim zu sein. Beijing empfing uns mit ca 17° und strahlendem Sonnenschein, zeigte sich also von seiner besten Seite.
Annikas Heimreise war ein bisschen länger, 11 ¼ Stunden Flug von Bangkok nach Frankfurt und dann noch der Anschlussflug nach Berlin, den sie um ein Haar wegen verspäteter Ankunft in Frankfurt verpasst hätte. Und dann natürlich, wie zu erwarten – sie hat es gerade so geschafft, ihr Koffer aber nicht – der traf dann erst am nächsten Tag ein.
Wir hatten hier in Beijing schon zwei sehr schöne Tage mit bestem Mützenwetter und haben den Touri gegeben – waren im neuen National Grand Theatre (oder mit vollem Namen National Center of The Performing Arts), also das neue silbrige Ei, das da neben der Großen Halle des Volkes in der Nähe des Tian An Men Platzes entstanden und inzwischen fertig gestellt ist. Anschließend sind wir mal wieder über den Platz des Himmlischen Friedens spaziert, das hatten wir schon lange nicht mehr! Und prompt gab es extra Sicherheitsvorkehrungen, denn Staatbesuch aus Nigeria war in Beijing, also Taschenkontrolle, die beiden Stadttore gesperrt…..
Danach habe wir das Stadtplanungsmuseum besucht, für uns beide war das der erste Besuch, was ein bisschen lachhaft ist, denn im Stadtplanungsmuseum in Shanghai war ich schon ca. 5-6 Mal…..
Das Museum hier in Beijing ist toll! Es hat ein kleines Modell von der Verbotenen Stadt, und eins von Beijing, das jetzt im Moment besonders interessant ist, wo hier so viele neue Bauten für Olympia entstehen und ein paar so aufregende Bauten wie das CCTV Gebäude und der China World Tower 3. Wolfgang hat im Modell so viele Golfplätze in unserer Nähe entdeckt, dass er überlegt, ob er jetzt endlich Golf spielen lernen soll – Zeit hat er ja
Er arbeitet aber auch gerade an unserer nächsten Reise, die soll anscheinend nach Hongkong, Macao und Taiwan gehen….
In den nächsten Tagen will ich noch mal eine kleine Nachlese unserer Südostasien-Tour zusammenstellen, also eine Art Highlight-Liste. Beim täglichen Sightseeing und dem Kampf um den Internet-Zugang fiel doch so manch tolles Erlebnis durch die Blog-Roste, schade drum. Da waren echte Mehr-Sterne-Attraktionen dabei („Einen Besuch wert, einen Umweg wert, eine Reise wert“, das kennt Ihr aus den Reiseführern). Bis bald!
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24.2.2008 von Sibylla.
Seit 4 Tagen sind wir in Hoi An, im Victoria Hotel am Strand. Hotel, Strand und Pool sind herrlich, leider spielt das Wetter nicht mit. Nach 2 bewölkten, kühlen und windigen Tagen am Anfang – da konnten wir noch warm angezogen am Strand wandern und mancher saß in Handtücher gehüllt noch am Pool – haben wir nun seit vorgestern Regen und kein Ende in Sicht. Es ist zwar wärmer geworden, aber die Aufenthaltsräume, z.B. da wo Annika und Wolfgang Pool Billard spielen sind zu kalt, weil es überall durchzieht. So habe ich es aufgegeben, mich mit einem Buch oder einer Zeitschrift daneben zu setzen.
Weidlich wird von uns wieder mal das Spa genutzt. Am ersten Tag waren Anni und ich zum zweistündigen Wohlfühlpaket. Wir wurden mit Salz abgerieben, mit Bananenpaste oder etwas ähnlichem eingestrichen, in Bananaenblätter verpackt und anschließend kam eine Massage mit Orangen-Ylang Ylang-Öl…… mmmhhh, das war alles lecker genug, um Appetit zu machen! Und gaaaanz glatt waren wir hinterher!Gestern habe ich mir eine French Manicure machen lassen und heute bekomme ich einen Haarschnitt, natürlich mit Kopfmassage….. Mal sehen, was wir uns für morgen einfallen lassen!
Ansonsten beschäftigen wir uns mit dem Essen – hier im Hotel gibt es jeden Abend ein anderes Spezialitätenbüffet. International, Seafood und Vietnamesisch hatten wir bisher, und an einem Abend waren wir in Hoi An essen. Da war nämlich an unserem ersten Abend hier das Laternenfest, ein Ereignis, das jeden Monat zu Vollmond stattfindet. Die ganze Stadt, die ja nun sowieso Zentrum der Seidenlampenherstellung ist, hängt dann Papier- und Seidenlampions raus, und lässt Papierblumen mit Teelichten auf dem Fluss treiben. Man kann sich auch mit dem Boot mitten durch die Lichter fahren lassen. Manche bündeln sich dann in Ecken des Hafens zusammen und geraten in Brand – die Papierlaternen, nicht die Boote. Jedenfalls war das ein schöner Abend! Vom Tet-Fest her (Vietnamesisch Neujahr) stehen noch große erleuchtete Figuren im Fluss. Alles in allem: Schöööön!
Heute wollen wir uns aufraffen und wieder mal in den Ort fahren, trotz Dauerregen. Annika will sich ein bestimmtes Geschirr in großen Mengen bestellen und nach Berlin verschiffen lassen. Und irgendwann muss man auch mal wieder raus aus dem Resort. Wir nutzen zwar jede Regenpause für Strandspaziergänge oder laufen zu den benachbarten Hotelanlagen. Aber so ein bisschen Unterhaltung fehlt. Am 2. Abend sind Wolfgang und ich auf dem Weg zum Nachbarhotel einen Weg gelaufen, der zu den Fischerhütten am Flussufer führte. Dort gibt es ganze Palmenwälder, die im Fluss stehen, und Wasserbüffel, Kuhreiher, Fischteiche, Bambus etc. Sehr malerisch. Ich würde gerne noch mal dorthin, diesmal mit der Kamera.
Nachsatz: Am folgenden Tag klarte es endlich auf und wir hatten einen wunderschönen letzten Tag, den wir am Pool und bei Strandspaziergängen im Sonnenschein genießen konnten - gottseidank! Uns wuchsen ja schon Schwimmhäute!! Sogar ein traumhafter Sternenhimmel war am späten Abend anzusehen - wunderschön. Am Abreisetag - damit wir nur ja nicht bedauern, Hoi An verlassen zu müssen, regnete es dann aber heftig und die Sicht war so schlecht, dass wir um den pünktlichen Abflug fürchten mussten!
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18.2.2008 von Sibylla.
Gestern Abend sind wir hier in Saigon eingetroffen. Die Fahrt im Mini-Van war etwas abenteuerlich. Unser Fahrer schien sehr müde, und die Strecke ist anstrengend unter den besten Bedingungen. Naja, wir haben es ja geschafft! Unser Hotel liegt sehr zentral, so sind wir gleich gestern noch zum Abendessen zu einem schönen Restaurant gelaufen. Es heisst Hoi An (wie unser nächster Stop also). Es war ausgebucht, aber da wir so früh dran waren, hat man uns erlaubt, bis 19h zu speisen. Wir haben ein super leckeres Menü gegessen, kaiserliche Küche im Hue-Stil. Anschließend waren wir noch in der City bummeln, die Fotos davon könnt Ihr schon wieder auf Annis Webseite ansehen. Heute wollen wir vormittags etwas bummeln, nachmittags eventuell eine Stadtrundfahrt machen, morgen zu den Cuchi-Tunneln, in denen sich die Vietnamesen während des Vietnam-Kriegs vor den Amerikanern versteckt haben. Natürlich gibt es viele solcher Tunnel, aber diese hier sind eben in der Nähe von Saigon (Ho-Chi-Minh-City, oder HCMC) Ich werde NICHT einsteigen! Sie sind wohl eh normalerweise auf schlanke Asiaten zugeschnitten, so dass schon damals die amerikanische Soldaten nicht hindurch passten. Einige Ecken sind etwas erweitert für Touristen, aber ich lehne trotzdem dankend ab. Ihr kennt mich und meine Vorliebe für Tunnel und Höhlen….
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17.2.2008 von Sibylla.
Ich beobachte heute mal den Sonnenaufgang….. und nutze die Gunst der Stunde, dabei mein Blog fortzuführen. Die Fischer sind alle draussen, teils mit richtigen kleinen Fischerbooten, teils mit kreisrunden „Töpfen“ aus Palmenblätter, kaum größer als ein Suppentopf… Naja, sie müssen ja für unseren Fisch sorgen! Wir speisen hier mal wieder auf´s leckerste, jeden Tag den fangfrischen Fisch bzw. Annika und Wolfgang können natürlich das Steak nicht lassen ;-). Gestern sind wir mit dem Jeep zu einem Fischerdorf in der Nähe von Phan Thiet gefahren, die Fischerboote waren gerade alle gelandet, es war ein enormes Treiben und Getümmel. Danach haben wir zuerst die roten und dann die großen (gelben) Dünen von Phan Thiet besucht, man denkt man ist in der Sahara (oder in Dunhuang, für diejenigen, die´s kennen) Wir sind oberhalb des Lotus Lakes (in dem Pferde badeten) die Dünen hochgestapft, es war mächtiger Wind gestern, und wir hatten den Sand dann auch wirklich überall. Die Haare waren im Anschluss nicht mehr kämmbar! Aber der Anblick war wirklich herrlich. Den Nachmittag haben wir am Pool verbracht, mit Blick auf das Meer und die Brandung….. sehr schön! Die Situation der Strandhotels hier ist eigenartig – einen Strand haben sie eigentlich nicht, obwohl sie direkt am Meer sind! Das Wasser geht bis direkt an die kleine Kaimauer, bei Ebbe geht es zurück, aber der Sand ist nass und felsig. Unser Hotel hat einen kleinen Hotelstrand anschütten lassen, auf dem Sonnenliegen stehen. Naja, wir sind ja nur gestern und heute hier, uns reicht da der Infinity-Pool. Am Abend haben Anni und ich mal wieder eine Massage in Anspruch genommen, hier gibt es ein richtiges kleines Wellness-Dorf im Hotel. Anni hat eine Schlammpackung genommen und ich eine Fußmassage. Wir probieren uns hier so richtig durch die Spas durch, das macht Spaß! Heute Mittag geht´s weiter nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon), wir freuen uns schon mal auf ein paar Tage City-Leben.
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17.2.2008 von Sibylla.
Geschrieben am 15. Februar
Heute machen wir uns auf den Weg nach Phan Thiet (das spricht sich „Fan Ti-et“). Die Fahrt soll ca 7 Stunden dauern, aber wir haben an der Fähre schon fast eine Stunde angestanden, so dürfte es wohl etwas länger dauern. Wir überqueren den Mekong Und damit verlassen wir ihn dann auch endgültig, denn Phan Thiet liegt viel weiter nördlich am Strand und schon nicht mehr im Mekong Delta. Den Fluss kennen wir jetzt inzwischen auf fast seiner ganzen Länge von 4500 km, von Tibet über Yunnan, Laos und Kambodscha bis fast zu seiner Mündung hier in Vietnam. Schon sehr eindrucksvoll! In Phan Thiet haben wir ausnahmsweise mal 2 Beach Bungalows im Victoria Hotel. Eigentlich gehören zu der Tour „normale Zimmer“, aber als wir Wolfgang hinzubuchen wollten, waren die nicht mehr frei. Um so besser! Wir werden einen Halbtagesausflug zu den Sanddünen machen, die sehr eindrucksvoll sein sollen, richtige Sahara-Stil Dünen! Der Ort soll ein Surfer- und Windsurferparadies sein und zudem einem netten kleine Fischerhafen haben, recht dicht beim Hotel.
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17.2.2008 von Sibylla.
Geschrieben am 14. Februar
Ich hoffe, Ihr habt alle einen schönen Valentinstag und habt große Blumensträuße von Euren Männern bekommen… Ich durfte heute mal gaaaanz früh aufstehen und dann mit einem wunderschönen alten Holzschiff rausfahren auf den Mekong. Die Uhrzeit war ein bisschen gruselig, aber schließlich wollte man uns den Genuss zuteil werden lassen, den Mekong bei Sonnenaufgang zu erleben. Wir haben ein schönes Frühstück serviert bekommen, und danach waren wir beim Schwimmenden Markt angekommen. Der läuft dann schon ein paar Stündchen, gegen 4h beginnt er und gegen 10h endet er – Frühaufsteher, die Vietnamesen, eindeutig! Der Markt selber war toll, wir sind dann in kleinere Boote umgestiegen, um uns direkt ins Treiben zu mischen. Jedes Händlerboot hatte eine Frucht oder ein Gemüse seiner Ladung an einen kleinen Mast gebunden, so dass man leicht den Ananashändler finden konnte! Wir haben viele Fotos gemacht und auch gefilmt – leider war es zu früh und zu diesig für richtig gute Fotos, die so bunt sind wie die Stimmung dort. Da wir dann schon mal in kleinen Bötchen saßen, sind wir gleich weitergefahren: zu einer Reisnudelmanufaktur
im Familienbetrieb und einer Obstplantage. Wolfgang hat sich getraut, so eine kleine „Monkey Bridge“ zu überqueren, das sind zwei Bambusrohre oder Baumstämme, in der Mitte zusammen gebunden und auf sehr einfache Art gestützt. Über Neujahr (das ist hier das Tet-Fest, gleichzeitig mit dem Chinesischen Neujahrsfest) stellt offensichtlich jeder Aprikosenbäumchen in seinen Garten, die leuchtend gelb und sehr hübsch blühen. Manche davon sind Bonsais. Sie sollen Glück bringen. Die Baumschulen nehmen sie alle hinterher wieder in Pflege, so sind große Trupps mit Schubkarren mit den Bäumchen unterwegs zum „Landschaftsdesigner“, um sie bis zum nächsten Jahr aufbewahren zu lassen.
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13.2.2008 von Sibylla.
Heute Vormittag gammeln wir im Hotel rum – mir kommt das sehr entgegen, weil ich nach einem Magen-Darm-Virus noch immer nicht völlig wieder hergestellt bin. Einziger Trost: 85% aller Touristen bekommen den während ihres Urlaubs in diesen Ländern hier, so war schon abzusehen, dass ich da mitspielen durfte. Hoffen wir, dass Wolfgang und Annika zu den restlichen 15% gehören…. Wir sitzen hier am Pool auf der Terrasse vor dem Hotel, die Hintergrundmusik stellen die knatternden Bootsmotoren. An unserer Anlegestelle blühen die Wasserhyazinthen , dass es nur so eine Pracht ist. Sie treiben in großen Feldern den Fluss hinunter und klemmen sich dann in manchen Ecken fest. Einige der kleinen Kanäle sind vollkommen damit zugewachsen, so dass wir annehmen, dass die kleinen Boote sich jeden Morgen erneut den Weg freihacken müssen. Heute gegen 13h geht´s los, mit dem Auto nach Can Tho, ebenfalls im Mekong Delta gelegen, morgen heisst es dann früh aufstehen: Wir machen eine Frühstücksfahrt mit der „Lady Hau“, einem Schiff der Victoria Hotelkette – wir verlassen das Hotel um 6:30!!! Am nächsten Tag müssen wir dann fast ebenso früh aufstehen, Abreise nach Phan Thiet am Strand um 8h, Fahrt 7 Stunden! Am nächsten Tag: 8h Abfahrt zu den Mui Ne Sanddünen http://de.wikipedia.org/wiki/M%C5%A9i_N%C3%A9
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12.2.2008 von Sibylla.
Hallo, Ihr habt ja lange nichts neues von mir aus Südostasien gehört. Die Internetanbindung ist meist schwach, oder aber auch umständlich herzustellen – so müssen wir fast immer in ein Internetcafé oder ins Businesscenter des Hotels gehen. Auf dem Zimmer klappt die Verbindung fast nie.
Inzwischen waren wir ja in Luang Prabang, eine so entspannte kleine Stadt wie man es sich kaum vorstellen kann. Wunderhübsch dazu, Tempel ohne Ende, kleine Pinten und Boutiquen, Cafés und Restaurants, und die alten Häuser – häufig ehemalige Residenzen der Royal family – sind meist zu Gasthäusern umfunktioniert worden. Das sieht entzückend aus, lässt allerdings manchmal den Komfort etwas vermissen. Die Vegetation ist üppig und herrlich tropisch, der Mekong und der Nan Khan Fluss treffen sich dort und bilden die Landzunge, auf der Luang Prabang liegt.
Unser Guest House lag direkt oberhalb des Mekong, auf einer ziemlich hohen Klippe - wenn man den Hochwasseranzeichen glauben darf, liegt es während der Regenzeit knapp über Flussniveau!
Wir haben zwei schöne Ausflüge gemacht, einen zu einer Buddhahöhle in einem kleinen Karstgebirge, ca 2 Std. von Luang Prabang, und einem zu einem Wasserfall (oder eher 10), das war so unwirklich schön dort, dass man es kaum fassen konnte. Es gab auch Badepools und eine verfallene Villa dort….. sehr romantisch.
Also Luang Prabang käme gut in Frage “nach dem Burnout” wie ein Schweizer uns sagte, der dort ein Gästehaus und ein sehr gutes Restaurant betreibt. Oder sollte man doch nicht mehr solange warten? Abträglich wäre die lange heisse Regenzeit (rund 8 Monate im Jahr) und die Tropenseuchen……
Möglicherweise ist auch das Tempo für uns ein bisschen ZU langsam - so war doch der mehrmals vorbestellte Flughafentransport um die vereinbarte Zeit nicht da - und da werden wir doch schon wieder unruhig!!!
Wir sind dann über Bangkok nach Phnom Penh geflogen, in P.P. hatten wir nur einen Vormittag, den wir aber gut genutzt haben bei der Besichtigung des königlichen Palastes und des Nationalmuseums.
Im Nationalmuseum sieht man hauptsächlich Exponate aus Angkor - allerdings so schäbig präsentiert, dass man weinen möchte. Wer so wie Anni und ich in Berlin die Angkor-Ausstellung gesehen hat, möchte dann doch mal dem Museumdirektor in Kambodscha einen Tipp geben….
Per Schnellboot kamen wir dann gestern hier in Chau Doc im Mekong Delta an. Geschäftiges Treiben, wie immer in Vietnam! Laut knatternde Bootsmotoren auf der Flussseite, laut knatternde Mopeds auf der anderen Seite, oder wie Anni bemerkte “Hier darf man aber auch keine Migräne haben!”
Gleich geht´s los mit dem Jeep auf den Sam-Berg. Ciao, bis bald!
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