Can Tho - Breakfast Cruise auf der “Lady Hau”

Geschrieben am 14. Februar

Ich hoffe, Ihr habt alle einen schönen Valentinstag und habt große Blumensträuße von Euren Männern bekommen…  Ich durfte heute mal gaaaanz früh aufstehen und dann mit einem wunderschönen alten Holzschiff rausfahren auf den Mekong. Die Uhrzeit war ein bisschen gruselig, aber schließlich wollte man uns den Genuss zuteil werden lassen, den Mekong bei Sonnenaufgang zu erleben. Wir haben ein schönes Frühstück serviert bekommen, und danach waren wir beim Schwimmenden Markt angekommen. Der läuft dann schon ein paar Stündchen, gegen 4h beginnt er und gegen 10h endet er – Frühaufsteher, die Vietnamesen, eindeutig! Der Markt selber war toll, wir sind dann in kleinere Boote umgestiegen, um uns direkt ins Treiben zu mischen. Jedes Händlerboot hatte eine Frucht oder ein Gemüse seiner Ladung an einen kleinen Mast gebunden, so dass man leicht den Ananashändler finden konnte! Wir haben viele Fotos gemacht und auch gefilmt – leider war  es zu früh und zu diesig für richtig gute Fotos, die so bunt sind wie die Stimmung dort.   Da wir dann schon mal in kleinen Bötchen saßen, sind wir gleich weitergefahren: zu einer Reisnudelmanufaktur ;-) im Familienbetrieb und einer Obstplantage. Wolfgang hat sich getraut, so eine kleine „Monkey Bridge“ zu überqueren, das sind zwei Bambusrohre oder Baumstämme, in der Mitte zusammen gebunden und auf sehr einfache Art gestützt.  Über Neujahr (das ist hier das Tet-Fest, gleichzeitig mit dem Chinesischen Neujahrsfest) stellt offensichtlich jeder Aprikosenbäumchen in seinen Garten, die leuchtend gelb und sehr hübsch blühen. Manche davon sind Bonsais. Sie sollen Glück bringen. Die Baumschulen nehmen sie alle hinterher wieder in Pflege, so sind große Trupps mit Schubkarren mit den Bäumchen unterwegs zum „Landschaftsdesigner“, um sie bis zum nächsten Jahr aufbewahren zu lassen.  

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