Phan Thiet

Ich beobachte heute mal den Sonnenaufgang….. und nutze die Gunst der Stunde, dabei mein Blog fortzuführen. Die Fischer sind alle draussen, teils mit richtigen kleinen Fischerbooten, teils mit kreisrunden „Töpfen“ aus Palmenblätter, kaum größer als ein Suppentopf… Naja, sie müssen ja für unseren Fisch sorgen! Wir speisen hier mal wieder auf´s leckerste, jeden Tag den fangfrischen Fisch bzw. Annika und Wolfgang können natürlich das Steak nicht lassen ;-).  Gestern sind wir mit dem Jeep zu einem Fischerdorf in der Nähe von Phan Thiet gefahren, die Fischerboote waren gerade alle gelandet, es war ein enormes Treiben und Getümmel. Danach haben wir zuerst die roten und dann die großen (gelben) Dünen von Phan Thiet besucht, man denkt man ist in der Sahara (oder in Dunhuang, für diejenigen, die´s kennen) Wir sind oberhalb des Lotus Lakes (in dem Pferde badeten) die Dünen hochgestapft, es war mächtiger Wind gestern, und wir hatten den Sand dann auch wirklich überall. Die Haare waren im Anschluss nicht mehr kämmbar! Aber der Anblick war wirklich herrlich.   Den Nachmittag haben wir am Pool verbracht, mit Blick auf das Meer und die Brandung….. sehr schön! Die Situation der Strandhotels hier ist eigenartig – einen Strand haben sie eigentlich nicht, obwohl sie direkt am Meer sind! Das Wasser geht bis direkt an die kleine Kaimauer, bei Ebbe geht es zurück, aber der Sand ist nass und felsig. Unser Hotel hat einen kleinen Hotelstrand anschütten lassen, auf dem Sonnenliegen stehen. Naja, wir sind ja nur gestern und heute hier, uns reicht da der Infinity-Pool. Am Abend haben Anni und ich mal wieder eine Massage in Anspruch genommen, hier gibt es ein richtiges kleines Wellness-Dorf im Hotel. Anni hat eine  Schlammpackung genommen und ich eine Fußmassage. Wir probieren uns hier so richtig durch die Spas durch, das macht Spaß! Heute Mittag geht´s weiter nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon), wir freuen uns schon mal auf ein paar Tage City-Leben.  

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