Seit 4 Tagen sind wir in Hoi An, im Victoria Hotel am Strand. Hotel, Strand und Pool sind herrlich, leider spielt das Wetter nicht mit. Nach 2 bewölkten, kühlen und windigen Tagen am Anfang – da konnten wir noch warm angezogen am Strand wandern und mancher saß in Handtücher gehüllt noch am Pool – haben wir nun seit vorgestern Regen und kein Ende in Sicht. Es ist zwar wärmer geworden, aber die Aufenthaltsräume, z.B. da wo Annika und Wolfgang Pool Billard spielen sind zu kalt, weil es überall durchzieht. So habe ich es aufgegeben, mich mit einem Buch oder einer Zeitschrift daneben zu setzen.
Weidlich wird von uns wieder mal das Spa genutzt. Am ersten Tag waren Anni und ich zum zweistündigen Wohlfühlpaket. Wir wurden mit Salz abgerieben, mit Bananenpaste oder etwas ähnlichem eingestrichen, in Bananaenblätter verpackt und anschließend kam eine Massage mit Orangen-Ylang Ylang-Öl…… mmmhhh, das war alles lecker genug, um Appetit zu machen! Und gaaaanz glatt waren wir hinterher!Gestern habe ich mir eine French Manicure machen lassen und heute bekomme ich einen Haarschnitt, natürlich mit Kopfmassage….. Mal sehen, was wir uns für morgen einfallen lassen!
Ansonsten beschäftigen wir uns mit dem Essen – hier im Hotel gibt es jeden Abend ein anderes Spezialitätenbüffet. International, Seafood und Vietnamesisch hatten wir bisher, und an einem Abend waren wir in Hoi An essen. Da war nämlich an unserem ersten Abend hier das Laternenfest, ein Ereignis, das jeden Monat zu Vollmond stattfindet. Die ganze Stadt, die ja nun sowieso Zentrum der Seidenlampenherstellung ist, hängt dann Papier- und Seidenlampions raus, und lässt Papierblumen mit Teelichten auf dem Fluss treiben. Man kann sich auch mit dem Boot mitten durch die Lichter fahren lassen. Manche bündeln sich dann in Ecken des Hafens zusammen und geraten in Brand – die Papierlaternen, nicht die Boote. Jedenfalls war das ein schöner Abend! Vom Tet-Fest her (Vietnamesisch Neujahr) stehen noch große erleuchtete Figuren im Fluss. Alles in allem: Schöööön!
Heute wollen wir uns aufraffen und wieder mal in den Ort fahren, trotz Dauerregen. Annika will sich ein bestimmtes Geschirr in großen Mengen bestellen und nach Berlin verschiffen lassen. Und irgendwann muss man auch mal wieder raus aus dem Resort. Wir nutzen zwar jede Regenpause für Strandspaziergänge oder laufen zu den benachbarten Hotelanlagen. Aber so ein bisschen Unterhaltung fehlt. Am 2. Abend sind Wolfgang und ich auf dem Weg zum Nachbarhotel einen Weg gelaufen, der zu den Fischerhütten am Flussufer führte. Dort gibt es ganze Palmenwälder, die im Fluss stehen, und Wasserbüffel, Kuhreiher, Fischteiche, Bambus etc. Sehr malerisch. Ich würde gerne noch mal dorthin, diesmal mit der Kamera.
Nachsatz: Am folgenden Tag klarte es endlich auf und wir hatten einen wunderschönen letzten Tag, den wir am Pool und bei Strandspaziergängen im Sonnenschein genießen konnten - gottseidank! Uns wuchsen ja schon Schwimmhäute!! Sogar ein traumhafter Sternenhimmel war am späten Abend anzusehen - wunderschön. Am Abreisetag - damit wir nur ja nicht bedauern, Hoi An verlassen zu müssen, regnete es dann aber heftig und die Sicht war so schlecht, dass wir um den pünktlichen Abflug fürchten mussten!